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In Deutschland einsam – was führt eigentlich dazu? Ich bin nicht repräsentativ, liebe ZEIT!

Also bei mir fing es so an, dass meine Mutter einen Job hatte, über den sie nicht viel reden durfte: Sorgerechtsentzüge bei anderen Familien als Sozialpädagogin. Solche Sachen machen Leute eher einsam, und besonders schwer hat man es als Kind von so jemandem: Man wird stark beäugt, gilt bei anderen Kindern als Spaßverderberin – ohne es zu wollen.

In der Uni hat jeder sein eigenes Ding gemacht; manchmal hatte man Freunde. Aber ich habe gern im stillen Kämmerchen vor mich hingewerkelt – das ist bis heute so.
Kolleginnen zu finden, mit denen man lebenslang befreundet ist – so etwas kann es schon geben. Doch ich habe die Selbstständigkeit bevorzugt.

Wann man als Selbstständiger einsam wird:

– Wenn man merkwürdige Rechtsstreitigkeiten hat, weil sich irgendjemand auf Leute wie dich eingeschossen hat.
– Der ZEIT habe ich viele Infos über mich ausgehändigt, doch ich denke nicht, besonders repräsentativ zu sein: Man muss immer ganz genau hinsehen, wo die Gründe liegen bei den einzelnen Menschen – jeder für sich selbst.
– Genauso, wie man bei anderen Leuten früher mitspürte: „Halte dich da besser zurück – der hat zu viel Ärger mit x und könnte dich reinziehen, was dich selbst ausbremst“, informiert man zwar andere Leute über die eigenen News, doch man spürt als 4-fach-Klägerin schon stark, dass sich die Leute zurückziehen.
– Außerdem kommt noch hinzu, dass komische Fehlermeldungen entstehen: Heute wurde ich zum 2. Mal von der Firma Appen eingeladen für eine Sache, die ich nun doch aus Jux mitmachen wollte, doch dann konnte man sich aus technischen Gründen nicht registrieren. Selbstverständlich habe ich die Firma informiert.
– Schon aus Geldgründen und der intensiven Beobachtung, die 4 Klagefälle mit sich bringen, zieht man sich eher zurück, geht spazieren, streichelt seine Katzen, erledigt seinen Haushalt, tut dem Freund was Gutes. Aufträge werden bearbeitet – also: Haltet euch nicht zurück!

Anlass für diesen Artikel:

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2024-05/frauen-einsamkeit-gender-loneliness-gap

Auch, wenn ich mit dem „KI“-Abschnitt in diesem Artikel weniger einverstanden bin – ein Artikel zum Weiterlesen für Sie: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/arbeiterkinder-natalya-nepomnyashcha-fordert-in-ihrem-buch-wir-von-unten-quoten-fuer-chancengleichheit-in-unternehmen-a-cae4f388-d420-44f6-9502-0fd01f7894ba

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